Deus ex machina ist wieder online... meine dringend benötigte Auszeit ist... vorüber...
Dieser Blog hier wird weiter bestehen. Ich werde mal hier, mal dort schreiben, mal als baldrian goodnight, mal als spirit2die4. Manches wird auch doppelt erscheinen.
Für alles gibt es ein erstes Mal... auch für Stöckchen. Frau Frogg warf es und... ich schnappte zu ;O)
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Ich höre gerade...
...das Schnurren Herrn Azraels mit leiser Untermalung von Elie Karam - "Baadima".
Vielleicht sollte ich...
...mal nachsehen, welche Ecke meiner Wohnung ich derart sträflich vernachlässigt habe, daß das Katerchen mit leichtem Staub an den Schnurrhaaren (seltsamerweise nur auf der linken Seite) wieder von dort zurückkommt.
Ich liebe...
...das Leben. Mit allen Höhen und Tiefen. Mit allem Schmerz und aller Freude. Mit Lust und Frust. Mit allem was dazugehört.
Meine besten Freunde sind...
...die, die mich kennen und trotzdem nicht meinen, man müsste mich wegsperren. Oder terminieren.
Mein/e Ex...
...wurde vor so langer Zeit zum Ex, daß selbst das Wort "Ex" Spinnweben angesetzt hat.
Ich verstehe nicht...
...warum manche Menschen sich ändern wollen, um sich selbst zu finden...
Ich habe keinen Respekt vor...
...Menschen, die die Schwäche eines anderen Menschen benötigen um sich selbst definieren zu können.
Ich hasse...
...Okra-Schoten.
Mein Nickname...
...ist baldrian goodnight. Diesen Nick habe ich gewählt um selbst wenn ich stichle zwei beruhigende Worte anfügen zu können ;O)
Liebe ist...
...Segen oder Fluch - je nachdem welcher Geist zu dem fühlenden Herz gehört.
Irgendwo ist irgendjemand...
...der gerade zum ersten Mal ein Stöckchen "bearbeitet"... wie ich...
Ich werde immer...
...Kaffee trinken. Selbst aus der Schnabeltasse.
Ewigkeit ist wie...
gestern, heute und morgen in ein Bild gepackt, das von außen unbeweglich scheint und von innen betrachtet wuselt wie ein Ameisenhaufen.
Was ich niemals verlieren möchte, ist...
...mein Urvertrauen.
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Ich werfe dieses Stöckchen jetzt einfach in die Luft und sehe mal, ob jemand zuschnappt...
Nun ist er da, mein Mann - endlich...
Er und Herr Azrael beschnupperten sich kurz gegenseitig und begannen dann miteinander wie die Wilden durch die Wohnung zu toben... inklusive Tauglichkeits-Tests der auffindbaren Spielwaren...
Danach Futtern/Füttern und schließlich inniges Kuscheln und Knautschen mit gemeinsamem Nickerchen...
Bei dieser Gelegenheit war es Herrn Azrael möglich, an Herrn Goodnight die ersten Scratchings anzubringen um unmißverständlich auszudrücken... "meins, meins, meins..."
Wenn noch ein paar Zeichnungen dazu kommen, tragen wir fast Partnerlook, mein Mann und ich - momentan bin ich um einiges voraus, was das betrifft ;O)
Das Erreichen so manchen Ziels dauert lange. Manchmal fast ein Leben lang. Eine möglicherweise eingebaute Bremse namens "das tut man nicht" behindert zusätzlich...
Wenn aber der Schrei nach dem eigenen Leben so laut wird, daß der Schall die Bremse zum ver-glühen bringt, ist auch Zeit nur noch ein... Nichts. Dann wird das Irgendwann zum Jetzt. Dann umarmt das Ziel den, der es erreichen will.
Ein Kind genießt im Sommer sein Eis und es ist ihm schnurzpiepegal, wie dieses hergestellt wurde. Würde das Eis besser schmecken, wenn die Zutaten und die Art der Herstellung bekannt wären?
Ein Kind tobt lachend durch die Wiese (wo noch eine vorhanden ist) und es ist ihm völlig gleichgültig, ob der Bauer, dem sie gehört Hinz oder Kunz heißt. Würde das Kind freudiger lachen, wenn es wüßte, daß der Bauer in Wirklichkeit Kaufmann heißt?
Es ist mir egal, ob das an was ich glaube und was ich spüre nun All-Existenz, Gott, Jahwe, Odin oder wie auch immer heißt...
Könnte ich ihn mehr spüren, wenn ich seinen Namen kennen würde?
Könnte ich inniger mit ihm leben, wenn ich wüßte, was er gefälligst laut logischen Erklärungen zu sein hat?
Mit musikalischer Untermalung dieser Art ist das "Sein" plötzlich leicht wie eine Feder... egal wieviele Stahlträger dafür geknickt, wieviele Herz-Fesseln gesprengt und wieviele Berge zu Sand zermahlen werden müssen...
Nachdem ich gerade in einem Blog über die sogenannten "Crocs" gelesen habe, freue ich mich wieder einmal, über Modeverständnis zu verfügen, das irgendwo im Minus-Bereich angesiedelt ist...
Beweisfoto (extra für den Beitrag hier geknipst):
Keine Crocs für meine Füsse... NEVER!!
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Nachtrag: nicht daß jetzt jemand denkt, ich laufe immer gestöckelt durch die Gegend ;O) ...Püppi-Flipflops mit Schnickschnack trage ich schon... und sehr, sehr gern auch die FKK-Variante... barfuß...
Aber Plastik-Tönnchen? *Kopfschüttelt* no no no
... so sagt man auf türkisch oft, wenn jemand gestorben ist.
Nur içinde yatsın... das heißt: er (oder sie) möge im Licht ruhen.
Heute morgen starb er, der Bruder meines Schwiegervaters. Nach einem Schlaganfall mit Lähmung...
Nach stundenlangem Telefonieren mit den Verwandten in der Türkei, vor allem nach dem Gespräch mit seiner Frau, fiel mir wieder der schmerzlichste Teil der Familiengeschichte ein...
Der älteste Sohn des Verstorbenen studierte Religionswissenschaft und... vertiefte sich viel zu sehr in die Thematik. Viel viel viel zu sehr...
Zuviele warums und wiesos, zuviele vermeintliche Entdeckungen führten dazu, daß er glaubte, die Reinkarnation einer biblischen Person zu sein, die etwas nicht zu Ende geführt hatte und... opferte Gott seinen Sohn...
Alles wird anders und alles bleibt gleich...?
Alles ist anders und alles ist gleich.
Alles ist anders, weil alles gleich ist.
Alles ist gleich, weil alles anders ist.
Ist mir alles gleich, ich bin eh anders...
Sowas schreibt man nach übertriebenem Genuß von Koffein und Gleichnissen...
Wie eine solche ist es, das Leben...
Es ist immer, was es ist.
Nur der Blickwinkel ändert sich von Zeit zu Zeit.
Was heute noch außen ist, kann morgen innen sein.
Was heute noch unsichtbar ist, kann morgen sichtbar sein.
Es kommt nur darauf an, nicht stehen zu bleiben, die Schleife immer wieder zu durchwandern...
Nicht einen einzigen Stolperstein habe ich zweckentfremdet während meiner Suche. Wo gestolpert werden konnte, tat ich dies prompt und zu 100% zuverlässig.
Fehlinterpretationen, Mißverständnisse, Fehleinschätzungen, falsch gestellte Fragen, die natürlich falsche Antworten nach sich zogen...
Nein, das ist mir nicht peinlich.
Das ist menschlich.
Ich gestehe mir selbst zu, Mensch zu sein.
In allem, was ich tue.
Ein Knoten ist gelöst, die Fäden wehen wie Spinnweben in die Welt hinaus...
Ein Stück des Endlich-Kuchens liegt auf dem Teller und Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet hätte, bringen ein Sahnehäubchen dafür vorbei...
Manchmal ist es anscheinend doch sinnvoll, die Hand auszustrecken und die darin befindliche Asche dem Wind zu übergeben...
Weißt du, ich habe es dir gesagt... aber da du am liebsten dich selbst reden hörst und ich deine Stimme nur sehr unzulänglich nachahmen kann, hast du das Gesagte wahrscheinlich... überhört...
So tönte es aus dem Wellensittich-Käfig, als ich noch klein war... aber immer erst dann, wenn ich in einen Schlafanzug verpackt aus dem Bad kam. Peter hieß er, der schräge Vogel. Öfter mal nippte er aus dem Abendbrot-Bierglas meines Vaters einen Schluck, flog dann wie wild durch die Küche und hängte sich schließlich an den Vorhang. Schräg blieb er dort hängen, bis ihn jemand abpflückte und in den Käfig setzte, wo er sich dann zur Nachtruhe begab...
Und heute morgen wurde ich seit 5 Jahren zum ersten Mal wieder mit einem "rrr rrr rrr rrr", mitten ins Gesicht geschnurrt, geweckt...
Der kleine Fatzke hat entdeckt, daß auch Katzen ganz wunderbar in ein Bett passen... und daß man ganz prima an menschlichen Ohrläppchen nuckeln kann... ts ts ts
Nachtrag....
Inzwischen weiß er auch, daß es sehr wohl Wege und Mittel gibt, der Entwurmungs-Paste zu entgehen... Ein kleiner Künstler scheint er zu sein, der Herr Azrael... die an mir hinterlassenen Kratzer muten an wie chinesische Schriftzeichen *rofl
So heißt er, mein neuer Mitbewohner. Ein kleiner Mann mit Vergangenheit... die gerade zur Zukunft wird, wie ich hoffe.
Meine Tochter rief mich heute abend aufgeregt an und fragte, ob ich gleich mal kommen könne, es sei etwas passiert... aber nichts Schlimmes.
Auf der Fahrt überlegte ich hin und her, was denn wohl passiert sein könnte, wenn es nicht schlimm war, ich aber dennoch gleich kommen sollte.
Mit allen möglichen und unmöglichen Dingen hätte ich gerechnet... aber nicht damit...
Mein Schwiegersohn arbeitet ca. 25 km vom Wohnort entfernt. Hauptsächlich Autobahn-Kilometer.
Als er nach der Arbeit zuhause ankam und vor dem Haus parkte, hörte er ein Miauen und schaute zum Fenster. Nein, keine der zwei Katzen war am Fenster. Die Katzen-Schreie wurden immer lauter und er horchte, woher sie kamen.
Vom Auto...
Er horchte um das Auto herum, sah darunter und stellte fest, daß die immer erbärmlicheren Schreie von vorne kamen... Richtung Motor...
Er öffnete die Motorhaube und fand ein jämmerliches Häufchen neben auf dem Radlauf kauernd, ein Ohr leicht angeschmort, verdreckt, zerzaust.
Er packte das knochige Häufchen und nahm es mit in die Wohnung, wo die "Stamm-Katzen" mit Knurren und Fauchen auf seine Ankunft reagierten. Durch nichts waren sie zu beruhigen.
Die Reinigung des Kleinen, seine Untersuchung und Versorgung mit Wasser und Futter mußte also vor der Haustür stattfinden.
Als ich ankam und meinen Schwiegersohn so mit dem Fellknäuel vor der Tür stehen sah, war mir klar weswegen ich gleich kommen sollte...
Das ist er, der knochige kleine Kerl, der zäh genug ist, in ausgehungertem Zustand eine Autobahnfahrt im Motorraum zu überleben... leicht angeschmort, aber trotzdem schnurrfähig...
Gregory Colbert has used both still and movie cameras to explore extraordinary interactions between humans and animals. His exhibition, Ashes and Snow, consists of over 50 large-scale photographic artworks, a 60-minute film, and two 9-minute film haikus.
This excerpt is entitled Feather to Fire, and is narrated in three languages by Laurence Fishburne (English), Ken Watanabe (Japanese), and Enrique Rocha (Spanish).
More information about Gregory Colbert and Ashes and Snow is available at www.ashesandsnow.org.
Ashes and Snow® and Nomadic Museum® are registered trademarks of Gregory Colbert.
Was für ein ungewöhnlicher Film - in jeder Hinsicht...
Die Seite (www.ashesandsnow.org) bietet ungewöhnliche Bilder, die mich in höchstem Maß begeistern (Bewegen der Maus über die Groß-Bilder zeigt Thumbnails für die weiteren).
Die Ashes and Snow-Ausstellungen sind/waren überaus gut besucht, was mich nicht im geringsten wundert...
"Nimmermehr"... so süß das Wort...
"Nimmermehr"... wie eine sanfte Brise...
"Nimmermehr"... dahingehaucht und eingeatmet...
"Nimmermehr"... auf seinem Weg von Mund zu Herz...
Allein die stete Wiederholung stellt den Wahrheitsgehalt in Frage...
Da tauchen plötzlich aus dem Nichts Pflanzen auf. Die einen hat man vorher nur nicht gesehen, die anderen waren vorher tatsächlich nicht da und wachsen dann einfach so mitten zwischen anderen. Wenn man sich dann informiert (in mehrere Richtungen), stellt man fest, daß es Pflanzen sind, deren Essenzen Menschen in der näheren Umgebung durchaus helfen können.
Man liest Buchtipps zu einer bestimmten Thematik, denkt: brauch ich nicht. Und was passiert? Zwei Tage nacheinander thematisch passende Reklame im Briefkasten. Von verschiedenen Stellen. Und bei genauerem Befassen mit dem Thema stellt man dann fest: oh doch, das ist sehr wohl etwas, was man braucht.
Man tut etwas, wundert sich danach selbst und fragt sich, warum man es getan hat. Nur um nachher festzustellen, daß ein viel tieferer Sinn dahinter steckt, als man es sich hätte ausmalen können.
Man könnte über derlei Dinge eine schier endlose Liste schreiben... lässt es sein und schreibt nur noch das:
Bei mir ist es wohl so, daß es keine Zufälle gibt. Nur verpasste Chancen, wenn ich annehme, es könnte doch Zufall sein...
Da fällt mir anlässlich des Schreibwaren-Umzugs doch noch was ein...
Vielleicht habe ich ja die Umzieh-Krankheit von meiner Großmutter väterlicherseits geerbt. Sie hatte die Angewohnheit, wenn die Tapeten erneuerungsbedürftig waren oder sich zuviel Schnickschnack angesammelt hat, einfach umzuziehen. Ausmisten war für sie so lange sie lebte indiskutabel.
Die Söhne übernahmen die Aufbretzelung der neuen Wohnung, für die der alten war ja der Nachmieter zuständig... Ganz nebenbei konnte man die Kisten mit dem nicht mehr gewollten oder gebrauchten Schnickschnack einfach Sperrmüll-gerecht vor dem alten Haus stehen lassen.
Dieser Blog hat für mich eindeutig Rhabarber-Kompott-Aroma. Süß-sauer. Lecker...
Seltsam.
Beim Rhabarber-Kompott mag ich diesen süß-sauren Geschmack.
Was asiatische Gerichte angeht, mag ich die süß-sauren überhaupt nicht. Da sind es die scharfen, die selbst die Haarwurzeln noch zum glühen bringen, die ich wähle.
Rhabarbar mit Chili... wär auch mal eine Idee. Ob es eine gute ist?
Er hat den Geschmack verloren, der andere Blog. Er war so zuckersüß und frisch. Doch nachdem eine in einem anderen Menschen angesiedelte Galle sich durch Buchstaben-Suppen-Zufuhr meinerseits dazu gereizt sah, ihren Inhalt in den Blog fließen zu lassen... blieb selbst nach dem Aufwischen der grünbraune Geschmack der zugetragenen Bitterkeit.
Ich zücke also mal den Zewa-Fetzen und mache eine elegante *wisch-und-weg*-Bewegung... und streue noch ein wenig Zaubersalz über das Vergessene.